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das Dritte
das Verbindende,
das stets dazwischen sich bewegt
ich will wissen, was mir gegenüber steht
manchmal
zögere ich, die Bindung einzugehn
rotiere ich in meiner Ungeduld
dreh ich mich hilflos im Kreis
beflügelt mich Lust
umhüllt mich Frust
gerate ich in Rage
spring ich voll Freude in die Luft
winde ich mich in meiner Verzweiflung
verkrieche ich mich hinter dem Berg
sonne ich mich wohlig im Vertrauen
kneif ich die Augenlider zu
verstopf ich mit Watte die Ohren
wend ich mich ab, und entschwinde
kitzelt mich der G’Wunder
streichelt mich die Liebe
reizt mich der Spass
will ich wissen, was alles dahinter sich verbirgt
verwirrt mich das Angebot
verliere ich mich in Interpretationen
versuche ich, die Logik zu verstehn
bündle ich meine Gefühle
weiss ich nicht, was ich sagen soll
überrascht mich mein Mut
steh ich ungeschützt in freiem Gelände
verirre ich mich in undurchdringlichem Gehölz
erleichtert mich die helfende Hand
geniesse ich die Freiheit der Entscheidung
ergreife ich überfordert die Flucht
ertrinke ich in meiner Trauer
versinke ich in meiner Angst
nutze ich begeistert die Gelegenheit
umnebelt die Fülle meine Sicht
nährt mich die Schönheit, die ich entdecke
erhasche ich fröhlich das Glück
hege ich den keimenden Samen
beisse ich lustvoll in die saftige Frucht
sage ich laut und deutlich nein
bedank ich mich, angenehm berührt
...und...
das Dritte
das Verbindende,
das stets dazwischen sich bewegt
Der Betrachter steht im Zentrum und beobachtet, was ihn bewegt , was er fühlt.
Er entscheidet: Ja oder Nein.
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